DER DACIA DUSTER „GLACE“ WIRD VON RENAULT SPORT TECHNOLOGIES FÜR DIE RENNEN VORBEREITET
Die Autos, welche die Trophée Andros bestreiten, sind ganz speziell für diese Art von Rennen konzipiert. Auch der Dacia Duster „Glace“ ist ein reines Wettbewerbsfahrzeug, in dem das ganze Know-how der Rennwagenschmiede Renault Sport Technologies steckt.
Unter der Glasfaserkarosserie des Dacia Duster „Glace“ verbirgt sich ein Rohrrahmen, in dem ein von der Allianz Renault Nissan entwickelter, 350 PS starker V6-Motor mit 3 Litern Hubraum und 24 Ventilen für Vortrieb sorgt. Das Triebwerk wurde so eingestellt, dass es auch in den Höhenlagen der Eispisten seine maximale Leistung abrufen kann. Die Verbesserungen gegenüber der Leistungscharakteristik des Vorjahres beziehen sich vor allem auf das Drehmoment, das jetzt in größerem Maße und schon bei niedrigen Drehzahlen zur Verfügung steht (+ 20 Nm bei 3.000 U/min). An den Motor angeflanscht ist ein sequenzielles Sechsgang-Getriebe, das selbst im Kurvendrift schnelle und präzise Gangwechsel ermöglicht.
Für die neue Saison wurden auch neue Stoßdämpfer entwickelt. Dazu wurden die Prüf- und Fertigungsmittel von Renault Sport Technologies genutzt, die normalerweise für die Entwicklung von Serienfahrzeugen verwendet werden.
Die „Eisversion“ des Dacia Duster ist mit Sperrdifferentialen ausgerüstet, die für den Einsatz in so extremen Bedingungen unverzichtbar sind. Das Differential, das auch in anderen Renn- und Serienfahrzeugen von Renault Sport Technologies zum Einsatz kommt, gewährleistet unabhängig von Untergrund, Fahrstil des Piloten oder Kurvensituation eine maximale Traktion.
Der Dacia Duster „Glace“ ist auch mit einer Allradlenkung ausgestattet, die bei den Rennen auf den Eispisten eine optimale Fahrzeugkontrolle ermöglicht. Das mechanische System verfügt über einen von der Vorderradlenkung ausgehenden Abtrieb und kann schnell an die Konfiguration der Rennstrecke angepasst werden. Um das Lenkgefühl des Piloten in dieser Saison zu verbessern, haben die Ingenieure von Renault Sport Technologies und Tork Engineering das Lenksystem überarbeitet, vor allem die Elektrohydraulik, die Hydraulik und die Regelprogramme für die Lenkunterstützung. Auch die Lenkkinematik wurde optimiert, um das Lenkverhalten der Hinterräder zu verbessern.







