Dacia Duster Trophée Andros 2010Andros Trophée 2010


DER DACIA DUSTER „GLACE“ WIRD VON RENAULT SPORT TECHNOLOGIES FÜR DIE RENNEN VORBEREITET

Die Autos, welche die Trophée Andros bestreiten, sind ganz speziell für diese Art von Rennen konzipiert. Auch der Dacia Duster „Glace“ ist ein reines Wettbewerbsfahrzeug, in dem das ganze Know-how der Rennwagenschmiede Renault Sport Technologies steckt.

Unter der Glasfaserkarosserie des Dacia Duster „Glace“ verbirgt sich ein Rohrrahmen, in dem ein von der Allianz Renault Nissan entwickelter, 350 PS starker V6-Motor mit 3 Litern Hubraum und 24 Ventilen für Vortrieb sorgt. Das Triebwerk wurde so eingestellt, dass es auch in den Höhenlagen der Eispisten seine maximale Leistung abrufen kann. Die Verbesserungen gegenüber der Leistungscharakteristik des Vorjahres beziehen sich vor allem auf das Drehmoment, das jetzt in größerem Maße und schon bei niedrigen Drehzahlen zur Verfügung steht (+ 20 Nm bei 3.000 U/min). An den Motor angeflanscht ist ein sequenzielles Sechsgang-Getriebe, das selbst im Kurvendrift schnelle und präzise Gangwechsel ermöglicht.

Für die neue Saison wurden auch neue Stoßdämpfer entwickelt. Dazu wurden die Prüf- und Fertigungsmittel von Renault Sport Technologies genutzt, die normalerweise für die Entwicklung von Serienfahrzeugen verwendet werden.

Die „Eisversion“ des Dacia Duster ist mit Sperrdifferentialen ausgerüstet, die für den Einsatz in so extremen Bedingungen unverzichtbar sind. Das Differential, das auch in anderen Renn- und Serienfahrzeugen von Renault Sport Technologies zum Einsatz kommt, gewährleistet unabhängig von Untergrund, Fahrstil des Piloten oder Kurvensituation eine maximale Traktion.

Der Dacia Duster „Glace“ ist auch mit einer Allradlenkung ausgestattet, die bei den Rennen auf den Eispisten eine optimale Fahrzeugkontrolle ermöglicht. Das mechanische System verfügt über einen von der Vorderradlenkung ausgehenden Abtrieb und kann schnell an die Konfiguration der Rennstrecke angepasst werden. Um das Lenkgefühl des Piloten in dieser Saison zu verbessern, haben die Ingenieure von Renault Sport Technologies und Tork Engineering das Lenksystem überarbeitet, vor allem die Elektrohydraulik, die Hydraulik und die Regelprogramme für die Lenkunterstützung. Auch die Lenkkinematik wurde optimiert, um das Lenkverhalten der Hinterräder zu verbessern.

DREI FRAGEN AN ALAIN PROST

Wie fühlen Sie sich vor der zweiten Saison im Dacia Duster? Welche Ziele haben Sie?
„Wir wollen in dieser Saison auf dem aufbauen, was wir in der letzten Rennserie erreicht haben. Dieses zweite Jahr wird geprägt sein von sportlichen, technischen und markenorientierten Entwicklungen. Im letzten Winter wussten wir, dass es schwierig werden würde, mit einem neuen Auto und mit einem so spät angelaufenen Vorbereitungsprogramm den Titel zu holen. Es ging uns vor allem darum, präsent zu sein, Erfahrungen zu sammeln, Siege zu holen und die Sympathie der Fans zu gewinnen.

Dieses zweite Jahr gehe ich ganz klar mit der Zielsetzung an, um den Gewinn der Trophée mitzufahren. Letztes Wochenende haben wir zwei Tage lang intensive Testfahrten auf der Piste in Val Thorens bestritten – mit sehr positiven Ergebnissen. Die Arbeiten am Duster tragen nun Früchte, und wir gehen optimistisch und bestens gerüstet in die neue Saison.“

 

Wie haben Sie sich auf diese Saison vorbereitet?
„Wir haben schon gleich nach dem Ende der Saison 2009/2010 im Februar Testfahrten durchgeführt. Damit konnten wir präzise die Punkte bestimmen, die am Dacia Duster ‚Glace‘ noch verbessert werden mussten. Wir haben viele Sachverhalte besser verstanden und das hat die Ingenieure von Renault Sport Technologies und Tork Engineering in die Lage versetzt, die technischen Fortschritte zu entwickeln, die uns heute zur Verfügung stehen. Dabei ging es um alle Bereiche: den Motor, der enorm an Agilität und Progressivität gewonnen hat, das Fahrwerk, die Lenkung und die Verteilung der Massen.

 

Auch wenn sich das Auto äußerlich nicht verändert hat, so gibt es doch unter der Karosserie viel Neues. Der Duster von heute ist nicht mehr der Duster der letzten Saison! Bei den Testfahrten in Val Thorens habe ich festgestellt, dass das Auto nun bei sich verschlechternden Pistenbedingungen, wenn sich zum Beispiel Spurrillen bilden, wesentlich besser liegt.“

 

 

Dann haben Sie ja wohl nur ein Ziel: den Titel ...
„Ja. Mein Ziel ist es, mit Dacia die Trophée Andros zu gewinnen. Aber ob ich nun gewinne oder verliere – ich möchte dies ehrenhaft und mit erhobenem Haupt tun. Beim letzten Rennen der Saison einen dritten Titel zu holen, das wäre wirklich eine tolle Sache. Denn dies würde bedeuten, dass wir alle eine abwechslungsreiche und spannende Saison erlebt haben und dass alle Teilnehmer an diesem sportlichen Wettkampf gewachsen sind. Wenn ich mir die Ergebnisse der letzten Saison ansehe, dann empfinde ich keinerlei Revanchegelüste, weil diese Ergebnisse irgendwie logisch zustande gekommen sind. Wir beginnen nun wieder bei Null, doch wir wissen schon heute, dass wir sehr stark sein müssen und auf keinem Meter des Weges nachlassen dürfen. Ich weise nochmals darauf hin, dass die Strategie und der Umgang mit den Reifen und dem Handicap-Ballast eine große Rolle für das Endergebnis spielen werden.“


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Andros Trophée 2010-2011